Titel:

Die Berechnung der Triangulation eines Polygons in fast-linearer Zeit.

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    Bevor wir den Algorithmus präsentieren, müssen wir noch ein paar Worte zur Notation verlieren.
Im Folgenden bezeichnet log(i) den i-ten iterierten Logarithmus, d.h. log(0) und für i > 0 gilt
log(i) = log(log(i-1) n). Für n > 0 bezeichne log* die größte natürliche Zahl l, so dass log(l) 1,
und für n > 0 und 0 log* sei N(h) die Abkürzung für [n/ log(h) n]. Welche Größenordnung
hat log* ? Nun für ”praktische” Werte von kann log* als Konstante angesehen werden. So ist
zum Beispiel log* 5 für alle 1020000.
    Die Eingabe für den unteren Algorithmus ist eine einfache, polygonale Kette C  bestehend aus n
aufeinanderfolgenden Liniensegmenten entlang C.
1.  Erzeuge s1, . . . , sn eine zufällige Reihenfolge der Liniensegmente aus C. 2.  Erzeuge die Trapezzerlegung T1 und die dazugehörige Suchstruktur Q1 für die Menge {s1}. 3.  for = 1 to log* do 3.1.  for N(1) < i N(hdo 3.1.1.  Ermittle die Trapezzerlegung Ti  und die Suchstruktur Qi  aus Ti-1 und Qi-1, durch               Einfügen des Liniensegments si.
3.2.  Verfolge C  entlang T(h), um für jeden Endpunkt der noch nicht eingefügten Linienseg-
mente das zugehörige Trapez in T(h). 4.  for N(log* n< i do 4.1.  Ermittle  die  Trapezzerlegung  Ti  und  die  Suchstruktur  Qi  aus  Ti-1  und  Qi-1,  durch Einfügen des Liniensegments si.     Was  ist  die  erwartete  Laufzeit  dieses  Algorithmus?  Wir  nehmen  an,  Schritt  1  kann  in  linearer
Zeit ausgeführt werden. Schritt 2 benötigt konstante Zeit. Für Schritt 3 betrachten wir die h, mit
1  =  h  =  log* n.  Lemma  5  sagt  aus,  dass  der  Schritt  3.2  in  der  erwarteten  Zeit  O(n)  ausgeführt
werden kann. Wieviel  Zeit  brauchen wir für Schritt 3.1?  Die  erwarteten  Kosten  vom  Schritt 3.1.1
setzen sich aus den erwarteten Kosten um die Endpunkte von si zu lokalisieren und den erwarteten
Kosten für das ”threading” von si durch Ti-1 zusammen. Durch Lemma 2 wissen wir, dass Letzteres
konstante Kosten verursacht. Da die Endpunkte von si in T(h-1) schon lokalisiert sind, wissen wir
durch Lemma 4, dass die Lokalisierung in Erwartung nur O(log(i/N(1))) Zeit benötigt. Da n
und N(h-1) = [n/ log(h-1) n], liegt dieser Wert in O(log(h) n). Für einen festen Wert von wird der
Schritt 3.1.1 höchstens N(h) = [n/ log(h) nMal ausgeführt. Zusammengefasst verursacht Schritt 3
lineare Kosten für einen festen Wert von h. Da Schritt 3 insgesamt log* mal ausgeführt wird, ergibt
sich die erwartete Laufzeit von O(log* n).
    Schritt 4 läßt sich ähnlich wie Schritt 3.1 analysieren. Dabei sei zu beachten, dass N(log* nn/e
und damit die erwarteten Lokalisierungskosten konstant sind. Folglich benötigt Schritt 4 in Erwartung
O(n) Zeit. Damit hätten wir folgendes bewiesen:
Theorem 2  Sei eine Menge von kreuzungsfreien Liniensegmenten in der Ebene, die eine einfache
polygonale Kette C  bilden.
    Der oben beschriebene Algorithmus berechnet die Trapezzerlegung (Sund die dazugehörige Such-
struktur Q(Sin der erwarteten Zeit O(log* n).
    Die Suchstruktur benötigt in Erwartung  O(nPlatz und erledigt Suchanfragen in der erwarteten
Zeit O(log n).
  
Siehe auch:
Die Geschichte der Stunde. Uhren und...
Zeit und Fest: Eine Kulturgeschichte des Kalenders
Zeitrechnung: Von den Sumerern bis zur Swatch
Historische Chronologie des Abendlandes
Kleine Geschichte der Zeitrechnung un...
Lebensformen im Mittelalter
 
   
 
     
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