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Lemma 3 Sei s1, . . . , sn eine zufällige Reihenfolge der Liniensegmente aus S, und Si = {s1, . . . , si} mit 0 = i = n. Für 1 = i = n seien T (Si) und Q(Si) die Trapezzerlegung und Suchstruktur für Si, die aus T (Si-1) bzw. Q(Si-1) durch Einfügen von si entstanden sind.
Sei q ein Punkt, den man in T (Sn) mittels Q(Sn) lokalisieren möchte. Unter Berüchsichtigung aller Anordnungen von S beträgt die erwartete Anzahl von Schlüsselvergleichen 5Hn O(log n).
Beweis : Sei tj das Trapez in T (Sj), das q enthält. Angenommen ti-1 ist bekannt, was ist dann Ei, die erwartete Anzahl von Vergleichen um, ti zu finden? Mit anderen Worten: Wir kennen das Trapez aus T (Si-1), das q enthält. Was ist dann die erwartete Anzahl von Vergleichen, um das Trapez in T (Si) zu finden, welches q enthält?
Sind ti-1 und ti gleich, dann sind keine Vergleiche nötig. Falls die Trapeze verschieden sind, ist entweder eine der Seiten ein Teil des neuen Liniensegments si oder die horizontalen Erweiterungen durch die Endpunkte von si.
Ist die rechte Seite von ti ein Teil von si, ist exakt ein X-Vergleich zwischen q und si nötig, um ti zu identifizieren. zwischen q und si. Wegen der zufälligen Anordnung ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass si ti von der rechten Seite eingrenzt, höchstens 1/i (ti kann auch rechts unbegrenzt sein). Folglich beträgt der Erwartungswert für die Anzahl der Vergleiche zwischen q und der rechten Seite von ti höchstens 1/i. Wegen der Symmetrie folgt das Gleiche für die linke Seite von ti.
Falls die obere Seite von ti ein Teil der horizontalen Erweiterung durch einen Endpunkt von si ist, ist ein zusätzlicher Vergleich nötig, nämlich ein Y -Vergleich zwischen q und der horizontalen Erweiterung. Wegen der zufälligen Reihenfolge der Liniensegmente tritt dieses Ereignis höchstens mit der Wahrscheinlichkeit 1/i auf. Gleiches gilt für die Unterseite von ti.
Die erwartete Anzahl von Vergleichen zwischen q und den Trapezseiten von ti ist also höchstens 4/i. Mike Hohmeyer fand heraus, dass noch ein zusätzlicher Vergleich auftreten kann: Wir nehmen an, dass die obere Seite von ti, ein Teil der horizontalen Erweiterung durch den tiefergelegenen Endpunkt von si ist (was mit der Wahrscheinlichkeit 1/i auftreten kann). Weiterhin nehmen wir an, dass es keine horizontale Erweiterung gibt, die si im Inneren schneidet, und dass kein anderes Liniensegment aus Si einen gemeinsamen Endpunkt mit si hat. Zusammengefasst bedeutet dies, dass si komplett in ti-1 enthalten sein muß. Um q in ti zu lokalisieren, muß zuerst ein Vergleich zwischen q und der horizontalen Erweiterung des oberen Endpunktes stattfinden. Wenn also diese spezielle Konfiguration auftaucht, ist ein weiterer Vergleich mit der Wahrscheinlichkeit von höchstens 1/i nötig.
Falls wir das Trapez ti-i, welches q enhielt kennen, müssen wir in Erwartung 5/i Vergleiche anstellen, um das Trapez ti zu finden, das nach Einfügen von si den Punkt q enthält. Es gilt deshalb Ei = 5/i. Um das Lemma zu beweisen genügt es, die gesamte erwartete Anzahl von Vergleichen zu betrachten
∑
1=i=nEi. ¤
Aus den Lemmata 2 und 3 und der davor geführten Diskussion folgt unmittelbar:
Theorem 1 Sei S eine Menge von n kreuzungsfreien, nicht-horizontalen Liniensegmenten in der Ebene. Seien T (S) die Trapezzerlegung und Q(S) die Suchstruktur von S, die durch inkrementelles Einfügen der Liniensegmente aus S in zufälliger Reihenfolge entstanden sind.
1. T (S) und Q(S) können in der erwarteten Zeit O(n log n) aufgebaut werden.
2. Die erwartete Größe von Q(S) ist O(n).
3. Für einen beliebigen Punkt q brauchen wir in Erwartung O(log n) Zeit, um q in T (S) mittels
Q(S) zu lokalisieren.
(Die Erwartungswerte gelten hinsichtlich der zufälligen Anordnung der Liniensegmente aus S, wobei jede Permutation von S mit gleicher Wahrscheinlichkeit vorkommt.)
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